Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) hat sich als Behandlungsoption bei chronischen Achillessehnenbeschwerden etabliert. Doch was genau passiert bei der Behandlung, und für wen ist sie geeignet?
Wie funktioniert Stoßwellentherapie?
Bei der ESWT werden energiereiche Schallwellen auf das betroffene Gewebe gerichtet. Diese mechanischen Impulse lösen im Gewebe biologische Reaktionen aus: Sie stimulieren die Durchblutung, fördern die Freisetzung von Wachstumsfaktoren, regen die Zellregeneration an und können schmerzleitende Nervenfasern beeinflussen.
Wann ist Stoßwellentherapie sinnvoll?
Die ESWT wird primär bei chronischen Beschwerden eingesetzt, die auf konservative Maßnahmen wie Physiotherapie und exzentrisches Training nicht ausreichend ansprechen. Typischerweise wird sie nach mindestens drei bis sechs Monaten erfolgloser konservativer Therapie empfohlen.
Was erwartet Sie?
Eine Behandlungsserie umfasst drei bis fünf Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen. Die Behandlung dauert jeweils etwa zehn Minuten und kann unangenehm bis schmerzhaft sein. Die Intensität wird individuell angepasst.
Ergebnisse und Evidenz
Studien zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Insgesamt profitieren etwa 60 bis 80 Prozent der Patienten von der Behandlung, wobei die Verbesserung oft erst nach sechs bis zwölf Wochen eintritt. Die besten Ergebnisse werden in Kombination mit exzentrischem Training erzielt.
Die ideale Ergänzung: Kühlung nach Stoßwellentherapie
Nach jeder ESWT-Sitzung reagiert das Gewebe mit einer Entzündungsreaktion. Gezielte Kühlung mit CryoElixir direkt nach der Behandlung hilft, überschießende Entzündungen zu kontrollieren und den Behandlungskomfort zu verbessern – eine ideale Kombination.
Fazit
Stoßwellentherapie ist eine vielversprechende Option bei chronischen Achillessehnenbeschwerden. Optimal eingebettet in ein Gesamtkonzept aus Training und Kühlung mit CryoElixir bietet sie gute Erfolgsaussichten.