Kortisonspritze an der Achillessehne: Risiken und Alternativen

Kortisonspritzen werden bei hartnäckigen Achillessehnenbeschwerden manchmal als schnelle Lösung angeboten. Doch die Risiken – besonders an der Achillessehne – sind erheblich und sollten sorgfältig abgewogen werden.

Wie wirkt Kortison?

Kortison ist ein starkes Entzündungshemmendes Hormon, das lokal injiziert Schmerzen und Schwellungen schnell reduziert. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Tage ein und kann Wochen bis Monate anhalten.

Die Risiken an der Achillessehne

Das Hauptproblem: Kortison schwächt das Sehnengewebe. Studien zeigen, dass Kortisoninjektionen in oder nahe der Achillessehne das Rissrisiko signifikant erhöhen. Kortison hemmt die Kollagensynthese, die für die Reparatur und Stabilität der Sehne essenziell ist. Es kann zu einer fettigem Degeneration des Sehnengewebes führen. Die schmerzlindernde Wirkung verleitet zu vorzeitiger Belastung, obwohl die Sehne strukturell geschwächt ist. Wiederholte Injektionen verstärken den schädigenden Effekt kumulativ.

Alternativen zur Kortisonspritze

Gezielte Kryotherapie mit CryoElixir bietet eine entzündungshemmende Wirkung ohne die gewebeschädigenden Nebenwirkungen von Kortison. Die Tiefenkühlung hemmt Entzündungsmediatoren auf natürlichem Weg und unterstützt gleichzeitig die Heilung. Weitere Alternativen sind exzentrisches Training nach dem Alfredson-Protokoll, Stoßwellentherapie (ESWT), PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma) und Physiotherapie mit manueller Therapie.

Wann ist Kortison dennoch vertretbar?

Bei anderen Lokalisationen wie Schleimbeutelentzündungen oder Gelenkentzündungen kann Kortison unter Abwägung der Risiken sinnvoll sein. An der Achillessehne selbst überwiegen die Risiken jedoch in den meisten Fällen den Nutzen.

Fazit

Kortisonspritzen an der Achillessehne sind mit erheblichen Risiken verbunden und sollten nur als letzte Option erwogen werden. Kryotherapie mit CryoElixir bietet eine sichere, effektive Alternative zur Entzündungshemmung ohne Gewebeschädigung.