Ein Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist eine der schwerwiegendsten Verletzungen im Sport- und Freizeitbereich. Die Frage, ob operiert werden soll oder eine konservative Behandlung ausreicht, wird unter Medizinern intensiv diskutiert.
Wie kommt es zum Achillessehnenriss?
Der Riss tritt typischerweise bei explosiven Belastungen auf: einem Sprint, einem Sprung oder einem abrupten Richtungswechsel. Betroffene berichten oft von einem hörbaren Knall und dem Gefühl, gegen die Ferse getreten worden zu sein. Vorgeschädigte Sehnen durch chronische Achillessehnenentzündung oder Kortisoninjektionen haben ein deutlich erhöhtes Rissrisiko.
Konservative Behandlung
Bei der konservativen Therapie wird der Fuß in Spitzfußstellung ruhiggestellt, sodass die Sehnenenden sich annähern und verheilen können. Moderne funktionelle Protokolle erlauben eine frühzeitige Belastung in einer Spezialorthese mit Keilabsatz, der schrittweise reduziert wird. Die Vorteile sind kein Operationsrisiko, keine Narbenbildung und ein geringeres Infektionsrisiko. Die Nachteile können eine etwas höhere Rate an erneuten Rissen und eine möglicherweise geringere Kraftwiederherstellung sein.
Operative Behandlung
Bei der offenen oder minimalinvasiven Operation werden die Sehnenenden direkt vernäht. Vorteile sind eine niedrigere Re-Rupturrate und eine möglicherweise bessere Kraftwiederherstellung. Risiken umfassen Wundheilungsstörungen, Infektionen und Nervenverletzungen.
Rehabilitation
Unabhängig vom Behandlungsweg ist die Rehabilitation entscheidend. Sie erstreckt sich über sechs bis zwölf Monate und umfasst schrittweise Belastungssteigerung, Physiotherapie mit Fokus auf exzentrisches Training, Propriozeptionstraining und sportartspezifisches Training in der Spätphase. Begleitende Kühlung mit CryoElixir unterstützt die Heilung in jeder Phase – von der Akutversorgung über die Reduktion postoperativer Schwellungen bis zur Regeneration nach dem Training.
Fazit
Ob konservativ oder operativ – beide Wege können zu guten Ergebnissen führen. Die Entscheidung sollte individuell mit dem behandelnden Arzt getroffen werden. Eine konsequente Rehabilitation und unterstützende Maßnahmen wie Kryotherapie mit CryoElixir sind der Schlüssel zum Erfolg.